Hilfen für Berlins Einzelhandel

09.12.2020

Nicht erst seit der völlig unangebrachten und unsensiblen Äußerung des Regierenden Bürgermeisters zu seinem Pulloverkauf ist klar geworden, dass der Senat auch für Berlin einen 2. Lockdown plant. Die damit einhergehende Schließung des Einzelhandels wird dramatische Auswirkungen auf das Gesicht Berlins haben. Tausende Existenzen, Unternehmen und Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel.
Christian Gräff, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin
++ CDU-Fraktion fordert Wirtschaftsprogramm bei neuem Lockdown

Christian Gräff, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin, erklärt:

„Nicht erst seit der völlig unangebrachten und unsensiblen Äußerung des Regierenden Bürgermeisters zu seinem Pulloverkauf ist klar geworden, dass der Senat auch für Berlin einen 2. Lockdown plant. Die damit einhergehende Schließung des Einzelhandels wird dramatische Auswirkungen auf das Gesicht Berlins haben. Tausende Existenzen, Unternehmen und Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel.

Die CDU Fraktion erwartet vom Senat bis zum 15. Dezember ein konkretes Programm für rückzahlbare Darlehen und nicht rückzahlbare Zuschüsse für betroffene Unternehmen im Handel, der Gastronomie, sowie für Hotels und die Kreativwirtschaft. Außerdem muss es im Programm für die ‚Wiederbelebung‘ dieser Branchen eine Unterstützung des Umbaus und der Vermarktung von Einkaufsstraßen mit konkreten stadtentwicklungspolitischen Maßnahmen geben. Wir müssen handeln. Schon deshalb, weil durch den zunehmenden Onlinehandel auch Berlins Zentren leiden. Hier bedarf es mehr Anreize um die Attraktivität zu steigern.

Der Senat ist gewählt um zu handeln – gerade in den Krisenzeiten. Diese Erwartung an den Senat haben die Berliner in jüngsten Umfragen zum Ausdruck gebracht. Den Themen immer hinterherzulaufen ist keine vorausschauende Politik.“